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Einsätze

Kräftezehrende Ölspur fordert den Einsatz von drei Feuerwehren.

FF Asten zur Übersicht

Ausgerechnet zur Spitze des abendlichen Verkehrsaufkommens wurden wir am 29. Juli zu einer gemeldeten Ölspur beim Kreisverkehr der B1 alarmiert. Wie es in der Ausrückeordnung definiert wurde, rückten wir daher wenige Minuten nach der Alarmierung mit unserem Kleinrüstfahrzeug + RC Öl Richtung Einsatzadresse ab.

Bereits beim Eintreffen konnte festgestellt werden, dass das Ausmaß des Geschehens wesentlich umfangreicher war. Wir verfolgten die Spur weiter bis zum Ursprung und starteten unsere Arbeiten schließlich bei der Autobahnabfahrt Asten-St. Florian. In diesem Bereich war es aufgrund der starken Kontamination unvermeidbar, die mittlere Spur für den weiteren Verkehr zu sperren. Auch die Verkehrsmanagement-Zentrale der ASFINAG Wels wurde über das Geschehen informiert, da eine weitere Kontamination der Westautobahn A1 nicht ausgeschlossen werden konnte.

Parallel dazu führte der Einsatzleiter mit dem Kommandofahrzeug eine weitere Erkundung durch. Dabei konnte festgestellt werden, dass sich die Ölspur über die Bundesstraße B1 weiter in das Einsatzgebiet der FF Raffelstetten erstreckte. Der Einsatzleiter veranlasste daher über Florian LFK die Nachalarmierung der zuständigen Feuerwehr.

Unser Rüstlöschfahrzeug startete währenddessen ab dem Kreisverkehr auf der B1 in Richtung Frunpark mit dem Binden des ausgeflossenen Öls. Auch die Straßenmeisterei Ansfelden wurden über die kontaminierte Straße informiert.

Die Kräfte der FF Raffelstetten führten in ihrem Einsatzgebiet ebenfalls eine Erkundung durch und nahmen ihre Arbeiten schließlich auf Höhe km 174,4 (Kreuzung-Hochbieglfeld) in Richtung Frunpark auf. Durch den Gruppenkommandanten von "Pumpe Raffelstetten" konnte die Spur weiter in das Gewerbegebiet Taunleiten verfolgt werden. Da es sich hier bereits um den Pflichtbereich der Freiwilligen Feuerwehr St.Florian-Markt handelte, wurde schließlich auch die dritte Feuerwehr zum Einsatz alarmiert. 

Aufgrund der akuten Rutschgefahr sperrte die Polizei stellenweise Straßenabschnitte und Fahrspuren für den Verkehr. Die beachtlichen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke machten die Arbeiten zu einem schweißtreibenden Kraftakt. Unser Kommandofahrzeug übernahm hierbei unverzichtbare Logistikaufgaben und versorgte die Einsatzkräfte laufend mit Kaltgetränken sowie weiteren Säcken Ölbindemittel.

Nach über zwei Stunden waren alle Abschnitte der knapp drei Kilometer langen Ölspur erfolgreich gebunden. Sämtliche Kräfte konnten daraufhin von der Einsatzstelle abrücken, um in den jeweiligen Feuerwehrhäusern die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen. Die ASFINAG sowie die Straßenmeisterei veranlassten den Einsatz von je einer Kehrmaschine, um die Fahrbahn für die Verkehrsteilnehmer wieder sicher freizugeben.

Seitens der Freiwilligen Feuerwehr Asten standen schließlich für rund drei Stunden vier Fahrzeuge und 19 Kameraden im Einsatz.