Eine brennende Fahrerkabine war Auslöser für einen größeren Einsatz der Feuerwehr Enns. Schon während der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung feststellbar, weshalb eine Auslösung der Alarmstufe 2 zur Alarmierung der Feuerwehr Asten führte.
Am frühen Abend des 29. Aprils wurde die Feuerwehr Enns zur Raststation Enns-Süd alarmiert. Passanten meldeten einen brennenden LKW.
Der bereits weit sichtbare Rauch führte noch während der Anfahrt der Feuerwehr zu einer Erhöhung der Alarmstufe.
Wenige Minuten nach der Alarmierung rückte unser RLFA Richtung Einsatzadresse ab. Vorort führten bereits 2 Atemschutztrupps eine umfangreiche Brandbekämpfung durch. Der Brand hatte zu diesem Zeitpunkt bereits auf einen Teil des Ladeguts übergegriffen. Wir speisten in der Erstphase die wasserführenden Fahrzeuge aus Enns und stellten den Atemschutz-Reservetrupp.
Wenig später wurde durch die Besatzung unseres Löschfahrzeugs die Wasserversorgung von einem örtlichen Löschwasserbehälter aufgebaut.
Im Zuge der Löscharbeiten wurde auch ein Mittelschaumrohr eingesetzt, um neben der kühlenden auch die erstickende Wirkung auszunutzen. Der umfangreiche Löschangriff, sowie die Tiefenwirkung des Schaumrohrs führten zu einem raschen Erfolg.
Mittels Greiferpaket des WLF-K2 der FF Enns gelang es, das verbrannte Gut von der Ladefläche abzuladen. Wir unterstützen hier beim finalen Ablöschen der Brandlast.
Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten rückten wir ins Zeughaus ein, um unsere Gerätschaften zu reinigen und die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.
Die Feuerwehr Asten stand mit 4 Fahrzeugen und 23 Personen für etwa 2,5 Stunden im Einsatz.